BUF Berlin
… hinter dieser Abkürzung verbirgt sich “Bildungseinrichtung für berufliche Umschulung und Fortbildung” und dazu noch “im Berufsförderungswerk Bekleidung Berlin e.V.”. Doch was ist es nun wirklich? Da es im Kiez ist, ging ich kurzerhand vorbei und staunte nicht schlecht. In der Rigaer Straße 73 (zwischen Samariterstraße und Voigtstraße) gibt es auf der nördlichen Seite eine alte Hofeinfahrt, hinter dieser sich ein Sammelsurium an Initiativen befindet.
Über das Café kam ich zu dem Kleider-/Kreativladen. Ich glaub’ früher sahen die Boutiquen so aus. An zahlreichen Kleiderständern hingen Blusen, Jacken, Röcke, Kleider und Hosen. Nach meiner Einschätzung bin ich (29 Jahre) nicht unbedingt die Zielgruppe, aber diverse Accessoires gab es auch für mich. :) Zum Beispiel kleine aber sehr feine Taschen und schöne Tücher.
Als ich mich so fragend umschaute, traf ich eine nette Dame, die mir die Institution und deren Ziele erläuterte. Alle Kleidungsstücke werden in hauseigener Fertigung mit hauseigenen Stoffen hergestellt. Jedes Stück ist nur in geringer Anzahl oder als Einzelstück vorhanden. Na wo hat man denn sowas heute noch? :)
Außerdem wird eine Beratung (kostenlos und unverbindlich) angeboten, auch zu speziellen Themen, wie behindertengerechter Kleidung sowie Modenschauen.
In der Selbstbeschreibung heißt es:”Wir sind ein arbeitsmarktorientierter Bildungs- und Beschäftigungsträger auf gemeinnütziger Basis.” Es gibt ein Kreativladen, ein Sozialcafé, eine Fahrradwerkstatt, eine Geschichtswerkstatt, Kinderfreitzeitprojekte, eine Kooperation mit der Ellen-Key-Schule sowie die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen im Schneiderhandwerk.
Alle Angebote richten sich an Arbeitslose, sozial benachteiligte und bedürftige Menschen, sowie gemeinnützige Vereine und Initiativen.
Die Öffnungszeiten sind Mo. – Do. 9 – 15 Uhr und Fr. 9 – 14 Uhr

